50.000 Wörter in 30 Tagen

NaNoWriMo, ich komme!

National Novel Writing Month – das bedeutet NaNoWriMo ausgeschrieben. Und es heißt, dass ich vorhabe, im November 50.000 Wörter zu schreiben. 1667 Wörter am Tag, um genau zu sein. Aber, ich denke ja realistisch. Ich werde dieses Ziel wahrscheinlich nicht erreichen und mir deswegen ein persönliches stecken, das etwas niedriger liegt.

Als ich noch in einer Onlineagentur gearbeitet habe, habe ich gut und gerne mal 70.000 Wörter im Monat geschrieben – aber da hatte ich auch acht Stunden am Tag Zeit um zu schreiben. Diese acht Stunden kann ich jetzt kaum für mein Buch verwenden, dass ich während des NaNoWriMos anfangen werde, da ich bei einer Tageszeitung arbeite. Mir bleiben also nur abends ein, zwei Stunden, vielleicht auch mal drei. An sich Zeit genug für ein paar tausend Wörter – und doch auch wieder so wenig, wenn einfach kein Schreibfluss aufkommen will.

Daher setze ich mir ein persönliches Ziel: Mindestens eine fünfstellige Zahl am Ende des Monats. Werden es 25.000 Wörter, bin ich stolz auf mich. Werden es noch mehr, werde ich hellauf begeistert sein. Ich werde versuchen, neben meinem Schreibpensum für den NaNoWriMo jede Woche einen kleinen Beitrag hier zu posten, was das mit mir macht. Wie es mir dabei geht, in Rekordgeschwindigkeit Kapitel um Kapitel meines Buches zu schreiben. Und wahrscheinlich keine Zeit zu haben, um mal kurz durchzuatmen und innezuhalten. Das kommt wohl erst wieder im Dezember. Und was für ein wunderbarer Start in die Vorweihnachtszeit, wenn ich stolz verkünden kann, dass ich im November ein gutes Stück meines neuen Buches geschrieben habe!

Das ist immerhin eine gute Motivation – eine weitere wird der tägliche Schreibfortschritt von Katharina Münz sein, mit der ich mir einen kleinen, privaten Wortzahl-Kampf im November bieten werde. Ihr Roman „Die 13. Jungfrau“ wird schon im November ebenfalls bei Schruf&Stipetic veröffentlicht – und ihre bisherigen Erzählungen bezüglich des Lektorats im Verlag lassen mich immer ungeduldiger auf mein überarbeitetes Manuskript werden.

Übrigens, noch ein Grund, aus dem ich wahrscheinlich nicht jeden Tag dazu komme, etwas für den NaNoWriMo zu schreiben: Meine Lektorin erzählte mir heute, dass ich Ende November mit der lektorierten Version meines Buches „Spür‘ den Regen“ rechnen kann. Das hat dann natürlich Vorrang vor allem anderen – immerhin rückt der Erscheinungstermin im Januar immer näher.

Ein Gedanke zu „50.000 Wörter in 30 Tagen

  1. Ich habe das auf http://katharinamunz.wordpress.com/ reblogged:

    Achtung, tieffliegender Fehdehandschuh!

    Jetzt ist es passiert. Wieder einmal. Ich wurde herausgefordert.

    Bereits DIE 13. JUNGFRAU Anfang des Jahres habe ich in einem Wortzahl-Kampf, damals mit Rudolf Hinterding geschrieben. Ähnlich wie beim NaNoWriMo haben wir uns täglich gegenseitig mit den jeweils erreichten Wortfortschritt angestachelt, fleißig am Ball zu bleiben.

    Und nun hat mich Andrea Schrader, meine künftige Autorenkollegin bei Schruf&Stipetic herausgefordert.
    https://katharinamunz.wordpress.com/2015/10/30/achtung-tieffliegender-fehdehandschuh/

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