A Vampyre Story: Year One

Kickstarter-Kampagne fehlgeschlagen - Titel soll trotzdem entwickelt werden

Das Prequel A Vampyre Story: Year One sollte per Kickstarter finanziert werden. Das schlug aber leider fehl. In einem Interview mit Gamers.at stellte Bill Tiller von Entwickler Autumn Moon Entertainment aber klar, dass dies nicht das Ende des Projekts bedeutet.

Sondern eher den Anfang einer neuen Marketingstrategie. Immerhin gibt es derzeit einige gute Kampagnen auf Kickstartet, sodass sich Entwickler eine Strategie überlegen müssen, um aus der Masse herauszustechen. Laut Bill Tiller wurde dies bei der ersten Kampagne vernachlässigt. „Wir haben unsere gesamte Zeit in das Video, die Belohnungen und in die Planungen für das Spiel selbst gesteckt, anstatt viele Gedanken an das Marketing zu verlieren“, gab Tiller im Interview zu. Dies soll sich nun allerdings ändern.

Marketing soll nun mehr in den Vordergrund rücken. Beim nächsten Anlauf wollen die Entwickler von Autumn Moon Entertainment das Spiel selbst demonstrieren können. Darum entwickeln sie es nun weiter. „Wir wollen diesmal den Fans zeigen, dass wir dazu imstande sind, dieses Spiel zu entwickeln und wie es aussehen wird“, meint Bill Tiller weiter. Es soll beim nächsten Anlauf ein Live-Action-Video geben. Die Fans sollen sehen, wer die Leute hinter dem Projekt sind und von diesen hören, was die genauen Pläne sind.

(C) Autumn Moon Entertainment

(C) Autumn Moon Entertainment

Eine fehlende Marketingstrategie sei nach Bill Tiller aber nicht der einzige Grund gewesen, aus dem die Kickstarter-Kampagne fehlschlug. Die Fans wollten Nicht A Vampyre Story: Year One haben, sondern das Sequel, den zweiten Teil. Immerhin endete der erste Teil mit einem ziemlichen Cliffhanger. Dass der zweite Teil nicht entwickelt wurde, hat allerdings einen Grund: Die Lizenzen dafür liegen bei Crimson Cow. Diese wollten den zweiten Teil zwar entwickeln, Bill Tiller und sein Team hätten dabei aber nur eine Nebenrolle gespielt. Das wollten sie nicht. Mittlerweile sei Crimson Cow allerdings aufgeschlossener geworden, ein zweiter Teil wird also immer wahrscheinlicher. „Ich hoffe, wir schaffen es, das Prequel via Kickstarter fertigzustellen und danach ein großes Sequel auf die Beine zu stellen, das mindestens drei bis vier Mal so groß wie das Prequel sein wird“, so Tiller abschließend im Interview mit Gamers.at. Ich hoffe, die neue Marketingstrategie schlägt ein, damit das Point & Click-Adventure im Stil von LucasArts veröffentlicht werden kann. Ich jedenfalls würde A Vampyre Story: Year One spielen, wenn Autumn Moon Entertainment die Finanzierung hinbekommt.

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