Das Flüstern der Pappeln – Julia von Rein-Hrubesch

Wo fängt man an bei dieser Geschichte, in der es so viele Facetten gibt? Ich wusste nicht, auf was für eine Geschichte ich mich einließ, als ich das Buch begonnen habe. Das Flüstern der Pappeln hat mich mit auf eine Reise in die Provinz genommen, die ich gern gemacht habe. Sie hat mich an eigene Gedanken erinnert, die ich als Mittzwanzigerin hatte.

Hennie, die Protagonistin, kommt zurück auf den elterlichen Hof nach einigen Jahren im Ausland, weil sie nicht so richtig etwas mit sich anzufangen weiß. Durch eine Verwechslung gelangt sie an Briefe, die nicht an sie adressiert waren. Hennie glaubt, dass ihre Großmutter diese abgeschickt hatte, dass sie eine Affäre hatte. Sie begibt sich auf die Suche nach Antworten – und findet dabei auch welche für ihre eigene Zukunft.

Es ist eine Geschichte, die von der Suche nach dem Sinn im eigenen Leben erzählt, die zeigt, dass auch Eltern und Großeltern nur Menschen sind. Die Geschichte macht deutlich, dass das, was man sucht, manchmal dort ist, wo man es am wenigstens erwartet – und dass Heimat doch mehr als nur ein Wort ist.

Dazu hat Julia von Rein-Hrubesch eine poetische, aber nicht ausschweifende Sprache, die einen sofort in die Geschichte hinein holt. Es ist ein Genuss, das Flüstern der Pappeln zu lesen und sich zusammen mit Hennie auf die Suche nach Antworten zu begeben.

Zum Buch: Das Flüstern der Pappeln

Ernest Cline – Ready Player One

Auf der Buchmesse fiel mir „Armada“ von Ernest Cline in die Hände (ein super Buch!), nun habe ich auch „Ready Player One“ von ihm gelesen und bin weiterhin begeistert von ihm. Wer Computerspiele und Science-Fiction mag, kommt mit diesem Autoren definitiv auf seine Kosten!

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Charlie N. Holmberg – Der Papiermagier

Das Buch liest sich schnell weg und obwohl es das erste einer Reihe ist, hat es doch ein stimmiges Ende, sodass man die anderen nicht unbedingt lesen muss – was ich auch nicht tun werde. Der Papiermagier hat mich zwar recht gut unterhalten, aber eben mehr auch nicht. Die Charaktere waren recht klischeehaft und die doch recht blutige Reise ins Herz des Magiers und vor allem die Nekromanten-Magie störten abrupt das ansonsten recht harmonisch gehaltene Bild der Welt. Weiterlesen

Markus Heitz – Des Teufels Gebetbuch

Abgesehen von den Zwergen kannte ich bisher keine Bücher von Heitz – die Albae habe ich mal angelesen, aber nicht weiter verfolgt. „Des Teufels Gebetbuch“ fand den Weg in unser Bücherregal, weil mein Mann es gern lesen wollte – und da es nun schon mal da stand, griff ich auch danach. Eine Entscheidung, die nicht bereut habe. Weiterlesen

Eva-Maria Obermann – Ellas Schmetterlinge

Ich hatte mal wieder Lust auf einen Liebesroman – praktisch, dass genau zu der Zeit „Ellas Schmetterlinge“ erschien. Ich bin zwar an sich immer skeptisch, wenn schon im Klappentext angedeutet wird, dass die eigentliche Beziehung nichts ist und eine neue Liebe her muss (ich mag es mehr, wenn an Beziehungen gearbeitet wird, um zu zeigen: ja, es ist schwierig, aber es kann klappen. Einer meiner Lieblings-Liebesfilme deswegen: „Darf ich bitten?“ ). In diesem Buch ergibt dies alles aber wunderbaren Sinn.

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