Die Sache mit der Inspiration

Wann ist eine Schreibblockade eine Schreibblockade?

Ich schreibe gerade eine Trilogie. Der erste Band ist fertig und liegt bei meinem Verlag, den zweiten habe ich beim NaNoWriMo angefangen und bin zu zwei Dritteln damit fertig geworden. Seitdem arbeite ich allerdings nur sporadisch daran weiter. Schreibblockade würden das einige wohl nennen. Ich aber nicht.

Statt mein Buch weiter zu schreiben, habe ich es zu Ende geplant, mich über Marketingmöglichkeiten informiert und vor allen Dingen weitere Ideen in meine Notizbücher geschrieben.

Notizbuch

Ich habe von einem Buch zumindest den Anfang und das Ende, von einem weiteren die Regeln der Welt aufgeschrieben und das Ende und bei einem weiteren schon einmal die Charaktere geplant die mir im Kopf herumspukten. Ein wunderbarer erster Satz fiel mir ein, als ich gerade alles andere im Kopf hatte, nur nicht meine Projekte und dieser Satz passt so wunderbar zu einer meiner Ideen: „Bin ich der Bücher überdrüssig, der immer gleichen Geschichten?“ Ich bin also ganz und gar nicht untätig, obwohl ich gerade nicht an meinem aktuellen Projekt, der Trilogie, schreibe.

Ist das jetzt eine Schreibblockade? Nicht für mich. Eine Blockade wäre es, würde ich gar nichts mehr für meine Bücher tun – und bei all den Sachen, die ich gemacht habe, ist das definitiv nicht der Fall. Dazu kommt, dass der erste Teil meiner Trilogie noch nicht einmal ein Veröffentlichungsdatum hat. Daher habe ich auch keinen Stress mit der Fertigstellung des zweiten Teils. Bis Ende des Jahres steht sicherlich ein „Ende“ unter dem letzten Kapitel – und dann weiß ich wohl auch schon, wann der erste Teil erscheint.