Dreamhack 2017 – Etwas anders als erwartet

Die Dreamhack 2016, die erste in Leipzig, wurde groß angekündigt, es gab das wundervolle Motto „Gaming is coming home“. Ich hatte keine Zeit, hinzugehen, nahm es mir für dieses Jahr aber fest vor – und stellte fest, dass die Dreamhack mich nicht fesseln konnte.

Trotzdem habe ich meine Zeit auf der Messe genossen. Der Blick durch eine VR-Brille war ziemlich genial und auch das Stöbern im Dreamstore und bei verschiedenen Ausstellern war super. Mein Mann staubte beim Puzzlespiel von Ballistix einen der Preise ab und versorgte uns damit mit einer Tasche voller Goodies. Den witzigsten Moment hatten wir direkt im Glasgang hin zur Halle: Dort stand ein armer Wicht, der Flyer verteilte und dazu sagte: “ Ich hasse mein Leben.“

Dennoch war nicht alles positiv auf der Dreamhack. Warum? Es war mir eine zu große Präsenz an Egoshootern – ich bin einfach kein Freund von Counter Steine. Dazu gab es zwar viel neue Technik zu entdecken, die Plätze zum Ausprobieren waren aber wenige, die Schlangen ziemlich lang. Als wir uns dann doch mal ein CS:Go-Match ansehen wollten, wurde uns dies durch den Intel-Stand erschwert. Just zum Beginn des Matches fuhr der plötzlich mit so lauter Musik auf, dass der Kommentator des Spiels nicht mehr zu verstehen war. Ein klarer Fall von schlechter Absprache, würde ich sagen (zumal die Musik nichtmal zum Spiel gepasst hat).

Das Fazit zur Dreamhack 2017: Wenn ich nächstes Jahr wieder hingehe, dann nur mit Computer und Ticket für die Lan-Party – die Leute in der Halle schienen richtig Spaß gehabt zu haben.

Allerdings, und das möchte ich betonen: wer noch komplett drin steckt in der Gaming-Szene (so wie ich vor ein paar Jahren noch) und die ganzen Streamer kennt und denen auch gern beim Spielen zuschaut: für diese Leute ist die Dreamhack definitiv einen Besuch wert.

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