I. G. Nikolov – Niani – Der Schneekrieger

Das Buch entführt einen in eine gänzlich fremde Welt, nimmt einen mit auf eine Reise durch Eis und Schnee. Das Volk der Uhala, die auf dem Mond Unatsu leben, wird vorgestellt. Sie leben nach einem strengen Matriachat, Männer haben fast keine Rechte. I. G. Nikolov schafft es, diese fremde und Lebewesen recht feindlich gesinnt Welt vor dem inneren Auge auferstehen zu lassen.

(c) Schruf&StipeticEine kleine Gruppe der Uhala, Männer und Frauen, wird im Winter, den sie eigentlich in ihren Höhlen verbringen, losgesandt auf die andere Seite des Mondes, damit sie dort den drohenden Sonnensturm überleben, der in ihrer Heimat alles Leben auslöschen soll. Mit dabei ist eine Liebesgeschichte – die war es allerdings nicht, die mich beim Lesen hielt. Viel mehr wollte ich wissen, ob die Uhala die Reise überstehen und ob sie wirklich die letzten Menschen auf dem Mond sind oder noch andere Stämme existieren.

Insgesamt ein Buch, das ich gerne gelesen habe. Vor allem die Begeisterung der Uhala, als sie ihren ersten Schnee erlebten und eine Schneeballschlacht veranstalteten, ließ mich selbst fast sehnsüchtig an den Winter denken, der trotz aller Kälte auch seine schönen Seiten hat.

Zum Buch: Niani – Der Schneekrieger

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