Jahr des Taschenbuchs 2016

Bücher, Bücher, Bücher!

Petzi von Die Liebe zu den Büchern und Ramona von Kielfeder starteten 2016 das Jahr des Taschenbuchs. Der Plan: Jeder, der mitmacht, kauft in jedem Monat mindestens ein Taschenbuch und schreibt darüber ein paar Sätze. Mitmachen wollte ich, den ersten Monat habe ich nur leider verpasst. Dafür gab es dann im Februar ein Buch, im März ganze drei und im Mai/Juni wiederum insgesamt drei, ich habe also schon sieben Taschenbücher dieses Jahr gekauft. Keine schlechte Bilanz – nur leider quillt unser Bücherschrank dadurch schon wieder über. Dabei hatten mein Mann und ich uns erst ein größeres Regal gekauft und eigentlich auch gedacht, dass der Platz erstmal ausreicht… aber so ist das eben bei zwei Menschen, die nicht aus einem Buchladen gehen können, ohne etwas zu kaufen.

Nun aber zu meinen neuen Taschenbüchern:

Das Jahr des TaschenbuchsGrauwacht von Robert Corvus (Januar 2015) habe ich bisher noch nicht gelesen und Schwarze Tränen (März 2014) von Thomas Finn lese ich gerade. Gekauft habe ich sie auf der Leipziger Buchmesse. Die Cover sowie die Klappentexte sprachen mich an – zu Grauwacht hörten wir uns vergangenes Jahr auch eine Lesung an, nur verpassten wir es da, es uns zu kaufen.

Grauwacht ist laut Klappentext und Lesung ein Fantasyabenteuer in einer anderen Welt. Die Menschen leben in den Städten der Nacht, andere Fantasywesen in denen des Tages. Alle paar Jahre wechseln die Tag/Nacht-Städte und es gilt, umzuziehen. Auf einmal erscheint aber ein mysteriöses blaues Licht, dessen Ursprung die beiden Protagonisten zu ergründen versuchen, um hoffentlich einen Krieg zwischen den Tag- und Nachtwesen zu verhindern. Eine interessante Idee, ich bin gespannt, wie sie im Buch umgesetzt wird.

Schwarze Tränen klingt laut Klappentext wie eine Hommage und gleichzeitige Neuinterpretation von Goethes Faust. Ich bin gespannt, wie sie umgesetzt wird. Bisher habe ich im Buch Fausts Erben kennengelernt, der nicht weiß, dass er Fausts Erbe ist, sowie Mephisto in Gestalt eines schwarzen Pudels.

Die Murdstone-Trilogie von Mal Peet (Februar 2016) sprach mich an, weil auf dem Cover steht „Eine Trilogie in einem Band“. Es war ein wunderbares, kurzweiliges Lesevergnügen, mit einem etwas sehr seltsamen Ende. Es geht um einen Schriftsteller, Murdstone, der sich mal im Fantasybereich ausprobieren soll – und von seiner Lektorin das Rezept zu einem Epos vorgesetzt bekommt. Ein wunderbares Herunterbrechen auf die simpelsten Punkte, wie Herr der Ringe und andere Epen funktionieren.

Kommen wir zu meinen englischen Neuheiten: The Land of Stories – A Grimm Warning von Chris Colfer (Juli 2014) sprach mich aufgrund des Covers sofort an. Es ist eher für Kinder und Jugendliche geschrieben, sorgt aber auch bei Erwachsenen, die etwas mit Märchen anfangen können, noch für Kurzweil.

Die drei Bücher von Anne Bishop Written in Red (März 2014), Murder of Crows (Februar 2015) und Vision in Silver (Februar 2016) hätte ich nicht gekauft, würde ich nicht schon andere Bücher der Autorin kennen. Anne Bishop hat einen wunderbaren Schreibstil, erfindet unglaublich gute Welten und Charaktere – aber entweder sie oder ihr Verlag schaffen es bei jedem ihrer Bücher, ein furchtbares Cover zu produzieren. Bei dieser Reihe frage ich mich immer noch, wer bitte das Mädchen sein soll. Es liegt nahe, dass es Meg ist, die Protagonistin – im Buch wird aber beschrieben, dass ihr Haar rot-orange ist, ihre natürliche, schwarze Haarfarbe sei aber schon wieder am Ansatz zu sehen. Das ist kaum die Frisur auf den Covern, leider. Aber ganz abgesehen von der grafischen Außengestaltung ist die Geschichte wieder genial. Es geht um eine alternative Geschichte der Welt, es gibt Tiere, die sich in Menschen verwandeln können und Blutpropheten, die durch einen Schnitt die Zukunft sehen können. Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit der Serie – die drei Bücher sind nicht das Ende, fünf sind, meine ich, insgesamt geplant.

Das war mein Beitrag für das erste Halbjahr 2016 zum Jahr des Taschenbuchs – mal schauen, wie das zweite so laufen wird.

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