Jill Noll – Zwischenwelt

In Zwischenwelt hat die Autorin Jill Noll eine interessante Magieform entwickelt. Rein durch Energie können Gegenstände und Menschen beeinflusst werden, Runen können einen vor Magie schützen.
Die Seelen werden von der Antagonistin in eine Zwischenwelt gezogen, in der normalen Welt bleiben nur die Körper übrig, die sich wie Zombies verhalten – und jeden Menschen in die Zwischenwelt schicken, der noch nicht da ist.

Ein sehr gutes Setting, das Buch war auch dementsprechend spannend und ich habe es regelrecht verschlungen.
Allerdings hat mich ein wenig die Motivation der Protagonisten und der Antagonistin gestört: Es ist immer Liebe oder enttäuschte Liebe. Sicher, Liebe ist ein großes Gefühl – aber es gibt noch so viele andere, große Gefühle, so viele andere Möglichkeiten, die Motivation der Personen darzustellen – da wirkt es etwas einfach, das Ganze nur auf die Liebe runterzubrechen. Zumal sich zwei der Personen erst seit einem oder zwei Tagen kennen.

Abgesehen davon war es aber ein gelungener Auftakt. Die Charaktere hatten ein paar Ecken und Kanten und Macken, die immer mal wieder passend eingestreut wurden und auch das Haustier wurde bei all der Panik um die untergehende Welt zum Glück nicht einfach zurück gelassen. Dazu gab es ein Ende, das neugierig auf den nächsten Band macht 🙂

Zum Buch: Zwischenwelt – Die Welt zerbricht

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