Mein Buch wird veröffentlicht!

Der lange Weg vom Manuskript zum fertigen Buch - Part 1

Ich habe schon ein Buch, beziehungsweise eher eine Kurzgeschichtensammlung, veröffentlicht. Bei Amazon, mittels Selfpublishing. Das Schwierigste dabei war es, ein gutes Cover zu finden. Bei einem Verlag sieht das ganze schon wieder anders aus. Eine der schwierigsten Hürden hierbei ist es, überhaupt einen Verlag zu finden, der das Risiko eingeht, eine unbekannte Autorin zu veröffentlichen.

Um das Risiko kurz zu erklären: Wenn ich von Verlag spreche, meine ich nicht Book-on-Demand oder die Druckkostenzuschussverlage. Ich rede von einem Publikumsverlag, der von einem Autor kein Geld für die Veröffentlichung verlangt – weder für das Lektorat, noch für das Marketing, die grafische Gestaltung oder den Druck. Das Risiko, das ich trage, ist daher klein: Entweder bekomme ich Geld vom Verlag durch Buchverkäufe – oder eben nicht. Der Verlag wiederum geht das Risiko ein, dass die in das Buch gesteckte Arbeit umsonst gewesen ist.

Im Frühsommer habe ich einen Verlag gefunden, der mich veröffentlichen will – auf meinem Facebook-Profil habe ich hierüber berichtet. Ich habe meine Verlegerin auf dem Meet & Greet der Leipziger Buchmesse getroffen und konnte sie zum Glück mit meinem Exposé so sehr überzeugen, dass sie das gesamte Manuskript angefordert hat – und das Buch veröffentlichen will! Bis dahin lag das Manuskript schon einige Jahre
in meiner Schublade und ich hatte ein Jahr lang nach einem Verlag gesucht – und gefühlt aberhunderte Absagen kassiert.

Verlagsvertrag

Es zog sich noch einige Wochen hin, bis ich dann tatsächlich den unterschriebenen Verlagsvertrag von Schruf&Stipetic vorliegen hatte und mir sicher war: Ja, mein Buch wird veröffentlicht! Erstmal als eBook, aber immerhin. Mit dem Verlagsvertrag steht auch das Veröffentlichungsdatum fest: Ende Januar 2016, wenn nichts dazwischen kommt. Es ist also gar nicht mehr so lange hin.

Die anfängliche Euphorie ist mittlerweile abgeflaut und ich musste noch etwas lernen: Veröffentlichen in einem Verlag heißt vor allem auch: Geduld haben zu können. Vor mir werden noch zwei andere Bücher veröffentlicht – die logischerweise vor meiner Geschichte ins Lektorat und in die Covergestaltung gehen. Ich werde mich also noch einige Wochen gedulden müssen, ehe ich wieder etwas von meiner Lektorin höre.

Da trifft es sich ganz gut, dass mein zweites Buch gerade bei vertrauensvollen Freunden zum Korrekturlesen liegt – die Rückmeldungen trudeln langsam ein und verkürzen mir die Zeit bis zum fertigen Lektorat.

Wenn ihr euch die Zeit bis zum Erscheinen meines Buches vertreiben wollt, könnt ihr gern auf meiner Homepage www.kantalin.com vorbeischauen – dort stelle ich mein Fantasyvolk vor, das in meinem Buch anzutreffen ist. Zu meinem zweiten Buch gibt es bisher allerdings keine Infos und ich weiß auch noch nicht, ob ich welche dazu vorab online stellen werde 😉