PlayStation 4

Pressekonferenz auf der E3

Wenn jemand bei einer E3-Pressekonferenz das volle Potenzial ausgeschöpft hat, dann ist das Sony. Ich habe schon die Ankündigung der PlayStation 4 im Februar mitverfolgt und war schon bei diesem Event begeistert von dem, was der japanische Konzern auf die Beine gestellt hat. Das hat sich nun nach der E3-Pressekonferenz nicht geändert.

Ein Haufen an neuen Spielen wurde vorgestellt. Dabei waren einige, die mich wirklich interessieren, wie The Order: 1886, Knack oder Final Fantasy XV.Die Bilder, die die Next-Gen-Konsole macht, sind unglaublich, was auch durch eine Real-Time-Footage beweisen wurde: Quantic Dream kreierte mit The Dark Sorcerer eine Techdemo, die einen unglaublichen Beweis dafür liefert, was die PlayStation 4 so alles kann. Ich freue mich darauf, auf dieser Konsole zu zocken und diese Grafik selbst und hautnah erleben zu dürfen.

Die Spiele waren aber nicht alles, was zur Sprache kam auf der Pressekonferenz. Endlich wurde der Preis der PlayStation 4 enthüllt; 399 Euro soll diese kosten. Das Design der PS4 wurde dazu auch endlich gezeigt und es ist wirklich toll! Wobei Sony da auch eine Vorliebe von mir getroffen hat: Die Konsole ist asymmetrisch aufgebaut, was ihr einen besonders edlen Touch verleiht, zumindest meiner Meinung nach. Sie kann anscheinend entweder liegen oder stehen, wobei ich sie stehend am schönsten finde, auch wenn der Schriftzug dann nicht richtig herum ist. Sony selbst sagte, dass sie ein Design erstellen wollten, das an jedem Platz in der Wohnung gut aussieht und auf das die Fans stolz sein können. Ich finde, das haben sie definitiv geschafft, ich werde meine Wohnung gerne mit einer PlayStation 4 verschönern.

Quelle: Playstation.com

Quelle: Playstation.com

Neben der Next-Gen-Konsole riefen die Leute von Sony aber noch einmal die PS Vita und die PS3 zurück ins Gedächtnis des Publikums. Beide Konsolen sind noch lange nicht am Ende ihres Lebenszyklus angekommen und beide werden zusammen mit der PlayStation 4 die Sony-Familie größer werden lassen. Dazu kommt die Tatsache, dass die PS Plus-Mitgliedschaft Plattformübergreifend wirkt, ein Account reicht also für alle drei Konsolen. Damit macht Sony klar, dass der Konzern keines der beiden älteren Modelle aufgeben will – zumindest noch nicht.

Übrigens ließ Sony es sich nicht nehmen und würgte Microsoft während der Pressekonferenz einen rein: Die PlayStation 4 hat keinerlei Gebrauchtspielsperren und jeder Titel kann auch so oft an verschiedene Freunde ausgeliehen werden, wie ihr das wollt. Darüber hinaus gibt es keine Art von Online-Zwang, die Konsole muss also nicht alle 24 Stunden einmal ans Netz, um zu funktionieren. Dieser Hinweis deutete direkt auf Microsofts Xbox One hin, die nur dann richtig funktioniert, wenn sie einmal alle 24 Stunden online gehen kann.

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