Terry Pratchett – Alles Sense

Ich liebe Pratchett-Romane. Ein Bekannter drückte mir vor 9 Jahren meinen ersten Scheibenwelt-Roman in die Hand – „Schweinsgalopp“ . Danach war ich ein Fan und so etwa einmal im Jahr brauche ich einen Ausflug auf die Scheibenwelt. Dieses Mal griff ich in der Buchhandlung nach „Alles Sense“ – vor allem, weil der Tod darin mehr als einen Auftritt hat.

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Der Tod wurde in Rente geschickt von den Revisionen (die sich mal wieder nicht dran halten könnten, nicht „ich“ zu sagen), was einen Überschuss an Energie zur Folge hatte. Dadurch starb ein Zauberer nicht, lernte andere Untote kennen und bekämpfte mit diesen ein Einkaufszentrum.

Wie oft bei Pratchett braucht man ein paar (viele) Seiten, um die einzelnen Handlungsstränge miteinander zu verbinden und ein großes Ganzes zu sehen. Dies macht für mich allerdings den Reiz seiner Bücher aus – sowie natürlich auch sein grandioser Humor und die wunderbaren Fußnoten.

Das einzige, was schade war, ist, dass, abgesehen von einigen Zauberern und dem Tod, keine bekannten Charaktere aus Ankh-Morpork (Hauptstadt) einen Auftritt haben. Aber wer weiß, in welche Abenteuer die gerade parallel verstrickt waren.

Definitiv kann ich eine Empfehlung für dieses Buch aussprechen. Wenn ihr mal wieder einen Pratchett lesen wollt: greift zu. Wenn ihr die Scheibenwelt noch gar nicht kennt: es wird höchste Zeit für den ersten Ausflug dahin!

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