Von der Idee zum fertigen Manuskript – Teil 5

Schreiben, schreiben und wieder schreiben

Der letzte Teil meiner Blogreihe ist da, es geht ums Schreiben. Jetzt, da die Welt mit all ihren Regeln erdacht ist, die Charaktere entwickelt wurden und die Handlung steht, geht es nur noch ums Schreiben.

Schreiben ist Arbeit
„Nur noch“ ist allerdings eine kleine Untertreibung: Schreiben macht Spaß, es ist unglaublich toll, die Bilder vor seinem inneren Auge auf das Papier zu bannen – aber es ist auch verdammt anstrengend. Auch wenn ihr alles vorher bis ins kleinste Detail geplant habt, wird es Tage geben, an denen ihr trotzdem nicht wisst, wie ihr weiter schreiben sollt.

Der einzige Tipp, die einzige Anleitung, die ich dafür habe: Schreibt weiter, schreibt einfach immer weiter.

Es ist Arbeit, aus einer Idee ein Manuskript zu machen. Aber die ersten Sätze müssen nicht perfekt sein. Es geht im ersten Entwurf nur darum, das Buch zu Ende zu schreiben, den letzten Satz zu schreiben. Erst dann, wenn tatsächlich „Ende“ darunter steht, fange ich mit Überarbeiten an. Erst dann lese ich meine Geschichte noch einmal – bis dahin gibt es nur einen Weg für mich: nach vorne, und keinen Blick zurück werfen. Sonst würde ich mich in Überarbeitungen verlieren und nie ein Manuskript fertig bekommen. Es kann sein, dass es euch nicht so geht, dass ihr zwischendrin überarbeiten könnt – aber wenn ihr merkt, dass ihr nicht mehr vorwärts kommt, solltet ihr dieses Vorgehen vielleicht überdenken.

Hier geht es zu den anderen Teilen der Blogreihe:
Teil 1: Die erste Idee
Teil 2: Die Regeln der Welt
Teil 3: Die Charaktere
Teil 4: Die Handlung

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